Mittwoch, 24. Mai 2017

Am Sonntag war die Übergabe
"Wandern für die Andern"
Unter diesem Motto sind die Firmlinge der Gemeinden in und um Prüm  
"gesponsert" nach Trier gepilgert.
 Der Erlös der Wanderung wurde an vier verschiedene Gute Zwecke gespendet. Ein Teil ging an Meeting Bismarck.
Dadurch, dass Heidi Backes seit Beginn unser Projekt mitverfolgt, hatte ihr Sohn Jakob die Idee,
dieses Projekt den anderen vorzuschlagen.
Vielen Dank dafür und Allen fürs fleißige Wandern!
Dadurch, dass einige Katechetinnen am Sonntag zusätzlich noch Jennifers Taschen gekauft haben,
waren:

784€
im Umschlag.
Vielen vielen Dank!
mit Heidi Backes

Samstag, 13. Mai 2017

 Der Endspurt
Spring 2017

Vielen Dank Euch fleißigen Whattsapp-Foto-schickern, so kann ich quasi bei Euch bleiben, Danke Danke Danke!
In einem atemberaubenden Tempo schufften Alle auf der Baustelle weiter.
Bis zur Abreise in zwei Wochen sollen die Häuser bewohnbar sein.
Auf die Plätze,
fertig,
los!
Die Veranda wird gebaut.
Auf dem Dach wird es jetzt richtig spannend.
Das erste Blech wird angebracht.
Hurra!
Mit jedem Stück wird mehr Schatten auf das untere Dach gespendet,
es kann also langsam abkühlen.
 Gleichzeitig rollt der Water King an!
 Dieses Gefährt wird nach Wasser bohren und es wird auch Wasser finden!
Sehr aufregend.
Da wäre ich sehr gerne dabei gewesen!
 Der Bohrer enthüllt, welche Farben sich in der Tiefe verstecken.
 Eigenes Wasser auf der Baustelle.
Haken dran!
Mehr Schatten auf der Baustelle:
Läuft!
 Auch im Haus geht es mit riesen Schritten dem Finale entgegen.
Die Fliesen sind da und es werden verschiedene Muster gelegt und fotografiert.
 Damit ich das Ergebnis der hausinternen Abstimmung auch sehe, bekomme ich diese Bilder.

 Einstimmig,
es kann los gehen.
Hier im Blog geht das ganz schön schnell.
Tadaa:
 So eine bombastische Tür hat in Have noch Keiner gesehen.
Die Türen sind hier sonst eher aus Pappe.
Hier kommt Keiner so schnell rein!

 Johann und Jacob,
Euer Dach!
Alle haben mitgeholfen damit knapp vor Eurer Abreise das Dach über dem Dach fertig wird.
Herzlichen Glückwunsch!
Es sieht toll aus.
Sogar die Handwerker aus Have finden es toll, dass es im Haus jetzt deutlich kühler ist.
 Vor lauter Arbeit weiß zu diesem Zeitpunkt Niemand mehr, wo ihm der Kopf steht.
Gott sei Dank ist Sonntag und Ghana hält noch diese Überraschung bereit:

 Zurück auf der Baustelle geht es weiter mit:
Entwicklunghilfe :-D
Ahhhh, daher kommt der Name :-D
 Annas Superkraft ist Flechten.
 Die Obere Etage bekommt einen Rausfallschutz.
 Johann, Jacob,Sebastian, Gina, Claudius und Dennis sind abgefahren.
Sie nähern sich jetzt erstmal europäischem Essen.
Für die Abschlußtruppe heißt es: Breakfast as usual!
 Und nach ein paar weiteren Tagen durchpowern heißt es:
Fertig!
Die Wand mit Tür zum Bad.
 Eines der oberen Schalfzimmer.
 Das Waschbecken.
 Annies Haus ist fertig.
Es ist der letzte Abend in Have
und das erste Mahl, das Annie in ihrem Haus serviert.
First Meal in the Midwife Quaters of Have.
We absolutely love it!

 Und Zack!
Die Zeit ist um.
Ein letzter Rundgang,
 auch über die Veranda,
 ein paar letzte Gedanken (Hier von Jule)
und jetzt Allen eine gute Heimreise und gutes Ankommen in unserem hektischen Land!
Spring 2017
mission completed
Thank you 
everybody
You are wonderful
Lets go for gold
Summer 2017
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Montag, 8. Mai 2017

Fanis Freitag


Unsere Reise zum Margret Marquart Catholic Hospital in Kpando begann Freitagmorgen um 7:00 Uhr als uns Fahrer Frank mit seinem Trotro abholte. 

Fani mit der kleinen Elisabeth

Bereit zur Abfahrt standen Berta mit ihrem Papa Amor, Bashiru vom Health Center und Patience mit Jennifer und 

Fani mit der großen Elisabeth

Dank des Einsatzes unserer freundlichen Schuldirektorin Elisabeth, die es sich übrigens nicht nehmen ließ uns den ganzen Tag zu begleiten, auch noch die kleine taubstumme Elisabeth mit ihrer Mama und der hübsche Emmanuel, dessen Armbruch vor einem Jahr leider nicht behandelt wurde, mit seiner Oma da.
Die ganze Fahrt über bemerkte ich eine hoffnungsvolle Stimmung im Trotro und niemand sagte etwas außer der kleinen Elisabeth, die wieder einmal die ganze Aufmerksamkeit einforderte, so waren alle ganz gespannt, was uns das Expertenärzteteam sagen würde. 
Martina mit Cinderella bei Wonders Physiotermin

Wir hatten richtig Glück, dass wir diesen Krankenhaus-Tipp am Mittwoch von Wonders Physiotherapeutin Cinderella erhielten und so war es auch ein noch größeres Glück, dass das fahrende Expertenärzteteam sich quasi fast in unserer Nähe befände (naja eine gute Stunde Trotro-Fahrt war es dann aber doch noch) und so meldeten wir die beiden orthopädischen Patienten (Berta und Emmanuel) an, bezahlten eine Aufnahmegebühr und warteten alle geduldig bis wir an die Reihe kamen.


Jennifer, Berta, Emmanuel, Patience mit Elisabeth


 Da es sich hier um eine Wartezeit von Stunden hielt, hatten wir auch genügend Zeit, um uns das schöne Krankenhaus von allen Seiten mal anzuschauen.


Elisabeths Lebensenergie und Ausstrahlung reicht für 10!


Emmanuel mit Dr. Raphael


Als erstes wurde dann Emmanuel von Dr. Raphael Amuzu Dzameshie, dem Chef des Orthopedic Training Centre (OTC) Teams aufgerufen und da bekam seine Oma erst einmal Schimpfe, warum sie ihn nicht gleich ins Krankenhaus gebracht hätte, als er sich damals seinen Arm gebrochen hat. Nach dieser kleinen Schelte war er aber wieder ganz nett und sprach sehr freundlich mit dem Kind, welches garantiert eine Heidenangst gehabt haben muss. Der schiefzusammengewachsene Ellenbogen müsse operiert werden entschied Dr. Raphael und da der kleine Emanuel vorgestern auch noch auf sein Knie gefallen war und über Schmerzen klagte, wurde gleich davon auch eine Röntgenaufnahme gemacht. 

Cave: Strahlenschutz!


Ein Glück, handelte es sich dabei aber nur um eine Prellung und so stand jetzt fest, dass Emanuel im November auf die Operationsliste geschrieben wurde, damit sein Arm wieder gerichtet werden kann. 

Berta und Dr. Raphael


Nun kam endlich Berta an die Reihe und als Dr. Raphael ihre verkrüppelten Füße sah wurde er noch wütender als er es vorab bei Emmanuels Oma war – Bertas Papa Amor wäre am liebsten im Erdboden versunken und da bremste ich Dr. Raphael ein wenig ab, als er ihm erklärte, dass er doch alleine mit seiner alten Mutter die beiden Kinder, den kleinen Bauernhof und seine Weberei zu bewältigen hätte, nachdem seine Frau gestorben sei. Außerdem bat ich Dr. Raphael auch zu bedenken, dass die Menschen in Have längst nicht alle so viel Geld hätten, um sich einfach ins Trotro zu setzen und dann damit ins Krankenhaus zu fahren und dass, wenn wir nicht den tollen Tipp von Cinderella erhalten hätten, wir es ja selber auch nie erfahren hätten, dass es solch ein erfahrenes Orthopäden-Team wie seins gäbe.






 Er nahm sich dies wohl doch alles etwas zu Herzen und fuhr tatsächlich auf seiner Heimreise – wie versprochen – nach Have und besuchte dort Sonja und das Health Center ebenso wollte er auch sehen, was die Studenten bisher so alles auf die Beine gestellt haben – das Besuchsfoto mit seinem Team findet Ihr schon im Blog.
 Hier gibt es das komplette Bild des Tages:
 http://meeting-bismarck.blogspot.de/2017/04/tag-freitag.html

Aber nochmal zurück zu Berta, sie bekam auch einen Operationstermin für kommenden November, da kommt ein Spezialist extra aus Holland angereist und operiert mit Dr. Raphael die kleine Berta und Emmanuel und wahrscheinlich noch viele andere solcher Kinder. Bei dem Spezialisten aus Holland handelt es sich um Dr. Romper.
Nachdem Dr. Raphael die Untersuchung bei Berta abgeschlossen hatte, fragte er sie nach ihrem Berufswunsch, da antwortete sie, ich möchte gerne Krankenschwester werden, woraufhin ich nur meinte, ja bestimmt im netten Team von Dr. Raphael, so war dann auch Bertas Angst vor den ganzen Untersuchungen ein wenig verschwunden. 



Nach all dem langen Warten war längst die Mittagszeit überschritten, wenigstens waren schon zwei unserer vier Patienten versorgt, aber schließlich wollten wir ja jetzt auch wissen, was nun eigentlich mit Elisabeths und Jennifers Ohren los sei und da suchten wir noch den Hals-Nasen-Ohrenarzt auf. Da es hieß, dass er gerade Mittagspause mache und da wir auch alle schrecklich hungrig waren, ging die komplette „Reisegruppe“ in die Krankenhauskantine zum Essen von traditionellen Gerichten und dazu gab es für die Gruppe mal etwas anderes als das olle Trinkwasser aus der Tüte – Fanta, Sprite und das supersüße Malzbier, mmmh lecker. Das Essen war übrigens auch lecker und das schönste war eigentlich, dass wir alle an der großen Tafel gemeinsam saßen und wir viel lachten und fröhlich waren.


Leider hatten wir an dem Tag kein Glück mehr mit dem HNO-Arzt, denn als wir vom Mittagessen zurückkamen und wir uns wieder auf mehrere Stunden Wartezeit eingestellt hatten, hieß es nur, der HNO-Arzt sei schon im Wochenende – da brachte es auch nichts mehr, dass sogar Dr. Raphael ihm hinterher telefonierte, schade aber sich darüber zu ärgern brachte da ja leider auch nichts und so sind wir dann wieder alle zusammen nach Hause gefahren und waren den Tag wenigstens 50 Prozent erfolgreich gewesen, die anderen 50 Prozent sind dann für eine weitere Krankenhausfahrt geplant – dazu dann wieder mehr von Sonja.


Vielen Dank liebe Fani für Deinen Bericht.
jetzt ist es für mich so, als wäre ich selber dabei gewesen!
Du hast so ein Engagement gezeigt und Dir wirklich den Bus voller Sorgenkinder geladen und so viel erreicht!
Zwar hattet Ihr am Ende Pech mit dem HNO-Arzt, aber dieser Zufall mit dem OP-Team aus Holland ist doch nicht zu glauben.
Ich freue mich so für Berta!!!!!
Danke DIR!

In der Zwischezeit hat es Patience geschafft,
mit Elisabeth und Jennifer, zum Höhrtest zu fahren.



Die schlechte Nachricht zuerst:
für Elisabeth kann man wohl nichts machen, außer sie an eine Schule für Gehöhrlose zu schicken.
Das wäre ein riesen Schritt!
Vielleicht können wir helfen, das zu organisieren.

Die gute Nachricht ist eine echte Überraschung!
Möglicherweise wird ein Höhrgerät Jennifer im Alltag helfen können.
Jetzt bin ich direkt dabei, Infornationen zu sammeln.
Wer weiß!
Wer weiß!