Barrierefrei für Wonder?
Das wird unser nächstes Projekt!
Seit Jahren wissen wir, wie wahnsinnig schwer das Leben für Wonder ist. Obwohl der Transport zur Physiotherapie in Hohoe sehr schwierig ist, managed seine Mutter das immer super tapfer! Sie ist eine wirklich starke Frau! Wie man sieht kann man Wonder nicht im Rollstuhl an die Straße schieben. Man kann ihn ja noch nicht mal vor die Tür schieben. Das Haus liegt auf einer Anhöhe. Der Weg zur Straße geht bergab. Der Weg ist steinig und überhaupt nicht Rollstuhlgerecht. Eine Straße kann man hier nicht bauen. Zu schmal ist der steinige Weg zwischen den Häusern. Es gibt nur die Möglichkeit nah an der Straße ein neues Haus zu bauen. Jetzt begrüßen wir ihn und seine Familie erstmal und dann gehen wir den Bauplatz besichtigen. Ein Dorfbewohner hat nämlich tatsächlich Wonder Land geschenkt. Das ganze Dorf sorgt sich um ihn. Es werden ja aber auch immer Leute rekrutiert, um Wonder an die Strasse zum Auto zu bringen, oder wahlweise zu Schule. Zudem ist Wonders Onkel ein einflussreicher Mann hier. Einzig die Finanzierung eines neuen Gebäudes ist den Dorfbewohnern nicht möglich. Wonders Mutter sowieso nicht. Sie bekommt von Pat jeden Mittwoch Geld aufs Handy, um den Transport zur Physiotherapie zu bezahlen.



Wir sitzen zusammen, um uns ein wenig auszutauschen.
Wonder macht derweil gerne Selfies. (Lässt machen)
Wonders Aussicht.
Seht ihr Michaels Trotro an der Straße stehen? Von dort wo ich stehe, um das Foto zu machen muss man sich nur nach rechts drehen und man sieht eine freie Fläche. Das ist das Grundstück, auf dem Wonders Haus entstehen soll. Es gibt eine Baubesprechung. Eigentlich wollen die Leute direkt loshauen. Ohne Baugenehmigung und guten Grundriss werden wir noch Nichts finanzieren.
Obwohl das jetzt noch ein kleines bisschen dauert freuen wir uns alle über das Vorhaben! Wir verabschieden uns und inspizieren aber erst noch den riesigen tollen Baum der da neben uns steht.
Was ist das für ein Baum?
Ein Cashewbaum
Leider sind die "Oliven" nicht essbar!
"Habt Ihr das Chamäleon gesehen", fragt Michael als wir wieder nach Have zurück fahren. Haben wir nicht, wir achten zwar beim Fahren immer auf die schöne Landschaft, aber ein Chamäleon haben wir nicht gesehen. Ich wußte ja noch nichtmal, dass es die hier gibt! Michael fährt einfach ein Stück rückwärts zurück, damit wir es sehen können. Dann überholt ihn ein Auto und das wäre es fast gewesen - mit dem Chamäleon! Knapp war das! Es steht ein bisschen schief, nachdem das andere Fahrzeug wirklich sehr nah an ihm vorbei gefahren ist. Aber hey!! Ein echtes Chamäleon! Markus will es über die Straße bringen, aber Patience hat Angst, dass es beißt und deshalb schiebt sie es mit ihrem Schuh über die Straße. Michael assistiert dann noch dem Fotoshooting.
Als ich dieses Foto im März in meinem WhatsApp Status gezeigt habe, kommentierte Andy mit: "Side-eye at its best". Haha, absolut!!!!
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