Eigentlich sollte man heute lieber im Haus und vor dem Ventilator bleiben, aber es hat sich hoher Besuch angekündigt.
Parallel gibt es auch Neues bei Jennifer.
Annies Freundin Salome hat es sich unter dem Orangenbaum gemütlich gemacht. Für Stunden rührt sie in der Tomatensoße.
Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch sind auch noch drin.
Bei der Hitze ist weder neben dem Holzkohlengrill sitzen, noch selber Wäsche waschen etwas, was mir leicht fallen würde.
Unser erster Besuch kommt von der Have Tec.
Der Austausch mit der Rupert-Neudeck-Gesamtschule in Tönisvorst läuft.
Die Jugendlichen die dieses Jahr fliegen sind hier versammelt. Leider wurde der Principal versetzt und es ist wieder ein neuer da, den ich jetzt kennenlerne.
Der Chef der Krankenstation, den ich vor ein paar Tagen kennen gelernt habe, wird übrigens auch gerade versetzt. Um das Übel noch zu verschlimmern wird auch Christopher versetzt, er der gerade richtig viel für uns und den Container getan hat. Dieses ständige Versetzungsroulette macht nachhaltiges Arbeiten nahezu unmöglich, weil das Kennenlernen und das Vertrauen fassen immer auch Zeit braucht. Ach - der Regional Director vom GHS ist auch schonwieder neu. Er taucht hier im Blog in ein paar Tagen nicht auf,
weil er uns zum Kennenlerntermin versetzen wird.
Annie erzählt den Jugendlichen ein bisschen was über ihre Erfahrungen
mit der letzten Reisegruppe. Sie wird hoffentlich auch wieder mitkommen!
Sie ist die einzige, die sich in beiden Welten gut zurecht findet.
ENSA hat aber die Regeln etwas verändert - hoffen wir das Beste!
Lehrer Maxwell kommt auf jeden Fall wieder mit und eine Lehrerin ist neu dabei.
Auf die Frage, was sie alle so in Deutschland erwarten antworten sie
eine Mischung aus Oktoberfest und gutes Lernen an Schulen.
Ich kläre kurz das Verhältnis von NRW zu Weißbier auf....
aber sonst kann ich nicht widersprechen.
Der Besuch endet viel zu schnell,
aber vor dem Tor kommt der Ältestenrat an
und die sollen nicht warten müssen.
Sieht doch toll aus, oder? Ich finde die Gäste sehen toll aus. Ich habe mich noch schnell in meinen Anzug vom Agadevi Festival geschossen. Dazu war ich mal eingeladen gewesen und hatte dazu vom Dorf quasi, diesen Anzug bekommen.
Wir werden sehr freundlich begrüßt. Besonders ich in der
Funktion der Queen Mother Enyonam. Wir sprechen über die Feier nächste Woche, in der unsere beiden Instandsetzungen gefeiert werden. Eigentlich sollte auch der Container feierlich geöffnet werden, aber der wird ja einfach nicht da sein.
Deshalb geht dieser Programmpunkt leider nicht.
Nach dem Besuch sind wir wegen der Temperaturen erledigt.
Obst ist jetzt das perfekte Mittagessen!
Die Suppe kocht derweil immernoch am Holzkohletopf,
Markus pflanzt zukünftige Schattenspender,
Annie zaubert in ihrer Küche
und die Dinosaurier sehen einfach gut aus.
Unterdessen hat Sonja den Tag bei Jenny verbracht
.An dem letzten gemeinsamen Nähtag mit Jenny war aufgefallen, dass es nicht genügend Stauraum in der Nähstube gibt.
Deshalb haben wir gestern auf dem Perlenmarkt nebenbei noch einen Großeinkauf an Plastikboxen getätigt. Sonja sagt, Jenny hätte richtig Spaß gehabt, Alles neu zu sortieren. Toll!
Am Ende des Tages ist alles wie neu.
Nach vielen Jahren waren die Wimpelketten jetzt doch verblasst,
deshalb hängen hier jetzt ganz schöne neue.
Der Sonnenuntergang tut sein übriges dazu.
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