Also nicht nur Annie hat dann ihre Puppe nicht mehr losgelassen....
Meeting Bismarck - Gododo Ghana, Geburts- und Kinderhilfe Ghana e.V. die offizielle Homepage und Shop sind hier: www.Meeting-Bismarck.de
Mittwoch, 26. Juni 2019
Aber fangen wir nochmal kurz Vorne an...
Mein Mann und ich sind wie immer von Düsseldorf gestartet. Kurzer Stop in Amsterdam und dann mit KLM weiter nach Accra.
Das Mittelmeer überquert, Mallorca gesehen und dann die Nordafrikanische Küste.
Von Oben schön.
Auch berührend zu wissen, dass man jetzt über afrikanischem Boden ist.
Aber zu wissen, dass man auf ein Todesgewässer herabblickt? Grausam! Als ob sich das nicht verhindern ließe!
Aber Lybien ist ein hellhole für Menschen aus SubSaharaAfrika. Wer da ankommt hält es nicht aus.
Warum baut man dort kein Begegnungszentrum mit Museum, Schule, Krankenhaus, Kirche... was weiß ich! Einfach irgendwas. Visastellen aller Europäischen Länder.
Aufklärungskampagnen. Fabriken? Arbeitsplätze? Eine Fährlinie, für die, die ein Visum bekommen?
Haben wir nicht irgendwo in Europa einen Fachkräftemangel?
Also es kann doch wohl nicht wahr sein, dass nicht genau dort das größte Begegnungszemtrum der Welt gebaut wird, um dieses Massegnrab endlich nicht weiter zu füllen.
Aber das nur am Rande.
Unsere Baustelle ist woanders. Wir wollen eher Fluchtursachen verkleinern.
Klimaschutz ist der Flug nicht gerade, aber veganes Essen, das ganze Jahr - so sieht mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz aus!!!! ( Auf Flügen bekommt man vorbestelltes veganes Essen IMMER als erste. Haha MEGA!)
Und Zack, nächster Morgen und wir sind am Start. Michael holt uns ab und los.
Klimaanlage ist an (das heißt: Fenster ist auf!)
Erster Stop ist die Accra Mall, wie immer. Wir kaufen ein. Wasserflaschen und andere wichtige Sachen.
Und auch unwichtige Sachen.
Nein!
Nicht Unwichtig.
Ich mag es persönlich überhaupt nicht, dass amerikanische Spielzeughersteller die Läden in Accra mit weißen Puppen fluten. Was soll das?
Also versuche ich den Umsatz der richtigen Puppen zu steigern und kaufe ein!
Handel treiben ist die bessere Entwicklungshilfe!!!!
Dann geht es weiter, wie IMMER über die Brücke und dann ist der erste Zwischenstop bei Patience Zuhause.
Gemima bekommt von uns immer Malbücher. Ausmalen kann sie nunmal am Besten.
Die süße Jennifer ist heute im Freizeitlook unterwegs und kann ein bischen mondän in einer afrikanischen Modezeitung blättern.
Bei der Abfahrt entsteht dieses Bild. So viel Ausdruck und Stolz in so einer kleinen Person, finde ich ganz groß!
Ganz (nicht) groß finden wir, dass es gerade so heftig geregnet hat und das Auto stecken bleibt!
Markus schiebt mit an und wird dann auf dem Motorrad nachgereicht.
Endlich in Have und wiedersehen mit Annie gefeiert.
Wir haben auch kurz über die deutsche Wetterkarte gelacht.
Wir sind also nicht die Einzigen die schwitzen!
Montag, 17. Juni 2019
Unser absoluter Lieblingsmarkt ist in Kpeve.
Alle von uns waren dort Stoffe etc. einkaufen.
Den örtlichen Kreißsaal - den hatte aber noch keiner gesehen.
Bis jetzt.
Deutscher Standard aus 1952 würde ich schätzen.
Der Weg ist noch weit, aber das neue (alte) Kreißbett aus Deutschland 2019,
macht immerhin einen Anfang!
Danke an Spenderinnen , TransporteureInnen , FinanziererInnen und MitanpackerInnen.
Ihr macht den Unterschied!
Wir waren kurz in Afrika
Bevor es richtig angefangen hatte,war es schon wieder vorbei. Eine Woche ist wirklich zu kurz. Aber, es hat sich dennoch sehr gelohnt. Der Container voller Spenden musste verteilt werden. Im Februar hatte sich alles verspätet und so war es eben jetzt soweit.
Markus und ich sitzen hier an der LFS 2, vor der Bücherei. Endlich habe ich die renovierte Version auch gesehen.
Aber jetzt möchte ich Euch erst eine Fülle von Spendenübergaben zeigen:)
Palettenweise Spenden hat uns die Firma WERO zukommen lassen. Die Bilder gab es Anfang des Jahres hier zu sehen, als wir sie in Köln in den Container verladen haben.
Jetzt konnten wir einen kleinen Teil der Spenden selber verteilen. da möglichst viele Stationen etwas vom großen Kuchen abbekommen sollen, werden viele ihre Spenden hier selber abholen kommen. Mit diesen Bildern schicken wir herzliche Grüße an die Firma WERO - alle vor Ort waren überwältigt!
Diese Betten hatte Jasmin besorgt. Vorher war es eine Entbindungsstation ohne Betten. Kein Witz.
Wir haben im November die Hebamme schön fortgebildet und dann kehrte sie an ihren Arbeitsplatz zurück. Also, wenn man das Arbeitsplatz nennen konnte . Jetzt kann man es.
Nicht nur sie ist dankbar.
Auch die Mütter vor Ort sind es! Das erste Kind, welches hier geboren ist, trägt jetzt den Namen Bismarck...
Ein Kreißbett auf Reisen...
wohin zeige ich Euch Morgen!
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