Ein kleiner Film zur Nähmaschienen Übergabe
Meeting Bismarck - Gododo Ghana, Geburts- und Kinderhilfe Ghana e.V. die offizielle Homepage und Shop sind hier: www.Meeting-Bismarck.de
Freitag, 22. März 2013
Was gibt es zu tun, in Have, Ghana?
Bei Komplikationen und Notfällen hofft man auf ein Tro Tro um im Bus zum nächsten Krankenhaus zu kommen. Wann das nächste Tro Tro kommt, weiß man nicht, man steht an der Straße und wartet.
Nicht selten mit fatalen Folgen.
Mit einem Krankenwagen wäre hier Abhilfe geschaffen!
Uns fehlen noch ca. 1000 Euro um einen Krankenwagen kaufen zu können.
Uns fehlen noch ca. 1000 Euro um einen Krankenwagen kaufen zu können.
Wer würde sich gerne auf diese Liege legen, um sein Baby zu bekommen?
Niemand.
Auch nicht in Ghana.
Eine neuere Liege wäre wundervoll!
Viele Eltern haben kein Geld, um Schuluniformen zu kaufen. Der Stoff für eine neue Schuluniform kostete im Oktober 2012 14 Euro.
Wir konnten 20 Kinder mit neuem Stoff versorgen.
Dieser Kindergarten hat ein Dach, vier Wände und eine Tafel.
Seit Oktober 2012 2 Tische und ca 8 Kinderstühlchen.
Dazu gab es zwei Kisten Puzzle, Bälle und Zahlentafeln, etc.
Es fehlen Schränke um Lehrmaterial über Nacht einzuschließen, von Tischen und Stühlen für alle ganz zu schweigen.
Oder Fenster und Türen....
Dienstag, 19. März 2013
Sonntag, 17. März 2013
Jonas und Nils
haben sich mit ihrem eigenen Projekt bei
"Jugend hilft" ,
Children for a better World e.V.
beworben.
Sie wollen eine weitere Schule mit einer Bücherei ausstatten.
Jetzt haben wir die Nachricht erhalten,
dass uns von "Jugend hilft"
800 Euro
für den Erwerb von Bücherregalen vor Ort
zur Verfügung gestellt werden.
Jonas und Nils gefällt die Idee,
diese Bücherei in der Schule für Waisenkinder in Have zu bauen.
Für 800 Euro
kann man jedes Klassenzimmer mit einem Bücherregal ausstatten.
Jetzt wird die große Aufgabe sein, diese Bücherregale mit Büchern zu füllen!
Wer hat Freude daran ihnen dabei zu helfen?
Dienstag, 12. März 2013
Damco
Ulrike Sprock von Damco hat sich bei mir gemeldet. Sie möchte das "Erbe" von Thomas Kistner antreten.
Damco wird erneut einen Container Transport komplett sponsern!!!!!!!
Das bedeutet, ich darf endlich wieder sammeln!
Krankenhaus und Schule in Have, Ghana werden von einem neuen Container sehr profitieren!
Schulbedarf und Krankenhausbedarf
werden Platz finden!
Gesammelt wird diesmal in einem Lager, dass mir Diana Gerdom zur Verfügung stellt.
Parallel sammel ich weiter Spenden, damit ich bald einen Krankenwagen einkaufen kann.
Auf die Plätze
fertig
los
Montag, 4. März 2013
Während Ghana unter großer Hitze leidet,
freuen wir uns über den ersten Tag mit strahlend blauem Himmel!
Patience und ich sind ganz vergnügt, weil unser Radiointerview bei
der Deutschen Welle gelaufen ist.
Inhaltlich ging es z.B. um Gebärpositionen.
In Deutschland liegen nicht mehr alle Frauen zur Geburt platt auf dem Rücken, sondern sind
endlich wieder mehr in aufrechter Position.
Das war ein langer Weg, denn in den 60ern wurde die Geburt von deutschen Ärzten ausschließlich in Rückenlage durchgeführt.
In Ghana ist das bis Heute so.
Das liegt einmal an der Ausbildung und auch daran, dass man genau so chic sein will, wie die Frauen in Europa.
Das ist auf der ganzen Welt verbreitet! Frauen auf der ganzen Welt wollen so chic sein wie die Frauen in den Industrieländern und wählen die Rückenlage zur Geburt.
Dabei ist die häufig kontraproduktiv.
Ein Erbe der 60er!
Aber:
Im Container war ein Gebährhocker!
Und diesen Gebärhocker nehmen Patience und Annie mit zu Hebammentreffen und Schulungen,
um dort Werbung für aufrechte Gebärhaltungen zu machen.
Das Interview war in englischsprachigen afrikanischen Ländern zu hören!
Patience und ich hatten also die einmalige Gelegenheit on air
einen kleinen Beitrag zu fortschrittlicher Geburtshilfe zu leisten.
Auch zum Stillen wurden wir befragt.
Auch hier ist die Milchfläschchen Benutzung der reichen Länder ein ganz schlechtes Vorbild für Afrikanerinnen.
Hier wie dort müssen Hebammen immer wieder dazu anhalten, dass Mütter bitte bitte ausschließlich Stillen.
In Afrika ist das noch wesentlich überlebenswichtiger als hier, aber wir hier sind das Vorbild!!!!!
Das Interview ist aber nicht der einzige Grund, warum Patience und ich gute Laune haben!
Der nächste Besuch nimmt ganz langsam Gestalt an!
&
Nachhaltigkeit ist das große Thema bei allen Hilfsprogrammen.
In Have sind gerade mehrere Praktikanten aus Deutschland mit RGV
im Einsatz in Klinik UND Schule.
Dies ist auch ein Projekt, welches nach dem ersten Film (Job im Gepäck, als Hebamme nach Ghana)
Gestalt angenommen hat!!!!!
Samstag, 23. Februar 2013
Gestern kam Post aus Ghana!
Godsway, hier links im Bild, hat Jonas und Nils ein Geschenk geschickt!
Er ist Mitarbeiter in der Klinik in Have und war im Oktober, gemeinsam mit dem Pickup Fahrer (re.) nach Accra gekommen, um uns und unsere 8 Koffer abzuholen.
Er hat es sich nicht nehmen lassen, jedem meiner Söhne ein traditionelles Gewandt zu schenken.
Er selbst trägt auf diesem Foto ein solches Gewandt.
Godsway, Markus und der "Labman" (Labor-Mitarbeiter)
An unserem letzten Abend in Have hatte Markus vom Ältestenrat auch schon ein solches Kleidungsstück bekommen.
Freitag, 22. Februar 2013
Es gibt Neuigkeiten vom Zoll in Accra.
Krankenwagen und Traktoren fallen nicht unter die 10 Jahres Einfuhrregel.
Sie dürfen auch älter sein.
Wir suchen weiter.
Patience lässt herzliche Grüße ausrichten.
Alle sind wohlauf.
Die "chickenpocks" Epidemie ist endlich vorbei.
Vielleicht schaffen wir es die Tage ein aktuelles Foto aus Have zu bekommen.
Die deutsche Welle hat für ihre WestAfrika Radiosendung
ein Telefoninterview mit Patience und mir aufgezeichnet.
Diese riesigen Poster hat Familie Paffenholz gesponsert.
Sie sind schon länger in Have eingetroffen.
Jede Schule, die von uns beliefert wurde hat ein solches Poster bekommen.
Die Kinder sollen sehen können, wie die Bilder geworden sind!
Man hat Patience gefragt, ob sie die Bilder nicht laminieren könnte.
Aber auch in Ghana gibt es so große Laminiergeräte nicht.
Die Freude war jedenfalls riesengroß!
Auch bei mir!
Dienstag, 12. Februar 2013
http://autoline-eu.co.za/sf/van-ambulance-CITROEN-JUMPER-2-8-HDI-AIRCO-13020114380794027000.html
Dieser Krankenwagen ist genau das, was wir suchen!
Diesel, Klimaanlage, solide Ausrüstung, etc.,
Auch die französische Beschriftung ist gut, denn die kann in Ghana eher jemand lesen als eine deutsche Beschriftung.
Aber es gibt eine Einfuhreinschränkung, Fahrzeuge dürfen nicht älter sein als 10 Jahre.
Dieser Krankenwagen ist 11 Jahre alt.
Also suchen wir weiter.
Dienstag, 5. Februar 2013
Montag, 4. Februar 2013
http://www.wdr.de/tv/weltweit/sendungsbeitraege/2013/0108/making_of2.jsp
Ein Fundstück aus der Mediathek! Jonas und Nils beim Bäcker.
Ein Fundstück aus der Mediathek! Jonas und Nils beim Bäcker.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Dienstag, 29. Januar 2013
Bei meinem ersten Besuch in Have hatte mich die Wiege- und Stillsprechstunde besonders fasziniert.
Diesmal habe ich mich sehr auf dieses Highlight gefreut.
Immer Mittwochs kommen ca. 40 Frauen in die Klinik.
Sie sitzen den gesamten Vormittag auf der Veranda und warten bis sie an der Reihe sind.
Einmal im Monat kommt man mit seinem Baby dort hin.
Das Gewicht wird kontrolliert und Impfungen verabreicht.
Freitag, 25. Januar 2013
Samstag, 19. Januar 2013
Am Sonntag ( 9.Tag der Reise), waren wir zum Empfang beim Ältestenrat geladen.
Am Donnerstag davor hatten schon einige der Ältesten das Schulkistenpacken beaufsichtigt.
Dabei war ihnen ein Stapel Kopfbedeckungen ins Auge gefallen.
Da wir selbst nicht wissen konnten, was ein gutes Geschenk für den Ältestenrat ist, waren wir dankbar für den Tipp.
Vor dem Palast wurde ein Ritual durchgeführt, welches das Füßewaschen aus früheren Zeiten symbolisert.
Dazu wird von diesem Ältesten etwas Alkohol auf dem Boden vor dem Palast verschüttet.
Danach macht sich der Ältestenrat geschlossen auf den Weg zur Klinik,
um die Spenden zu begutachten.
Alle Räume an der Klinik wurden besichtigt, in denen Kisten gelagert haben. In jedem Raum gab es Applaus
und in jedem Raum schüttelten uns Alle die die Hände und bedankten sich.
Vor der Krankenstation wurde dann noch eine kleine Ansprache gehalten.
Man hat uns eingeladen, ein Haus in Have zu bauen, damit wir und unsere Freunde immer eine Bleibe haben, wenn wir nach Have zu Besuch kommen. Das Land dafür würden sie uns gerne zur Verfügung stellen.
Ich wurde zur senior nursing officer ernannt.
Der Chief hat uns dann noch durch den Assembly Man sagen lassen, dass er glaubt, dass wir mehr geleistet
hätten als Napoleon.
Solange wir nicht irgendwann ins Exil nach Elba müssen...
Der Ältestenrat hat uns und Allen, die Teil dieses Projektes sind, so viel Dank ausgedrückt,
das hätte ich nicht erwartet.
Wir fühlten uns sehr geehrt!
Die zaghafte Bitte, dass es eines Tages vielleicht in meiner Macht steht
dem Dorf Have zu einem Krankenwagen zu verhelfen,
konnte ich nur mit einem " Ich versuchs " beantworten".
Der Weg zur ärztlichen Versorgung ist (nicht nur) in ganz Afrika ein riesen Problem.
Wenn ich den Menschen in der Voltaregion helfen kann,
nicht mehr per Anhalter ins nächste Krankenhaus fahren zu müssen
dann wäre das für die Menschen dieser Gegend ein Meilenstein.
Ein Krankenwagen passt prima in einen Seecontainer und dann sind noch ca. 5 Meter Platz für Kisten übrig!
Montag, 14. Januar 2013
Annie möchte gerne ein Restaurant eröffnen, wenn sie in Rente geht.
Noch bleibt sie aber Hebamme.
Sie hat uns die ganze Zeit bekocht und es hat immer sehr lecker geschmeckt.
Aus Deutschland haben wir ihr etwas für ihr Restaurant mitgebracht.
Sie hat sehr große Augen gemacht und sich riesig gefreut!!
Am letzten Abend, ein Mittwoch.
Es haben sich der Klinikchef, der Assemblyman, Assemblywoman,
NGO Emanuel Pawudie, der Labormann, alle Klinikangestellten
Patience, Annie, Joyce, Maggie, Godsway
und wir eingefunden um Abschied zu feiern.
Es werden viele Dankesreden gehalten, bei Taschenlampen und Kerzenschein, denn der Strom ist abgestellt.
Annie hat zusammen mit Evelyn für alle gekocht.
Reis, Salat und Hühnchen.
Ein wunderschönes Abschiedsfest.
Danach sitzen wir noch lange in Annies Haus, wir wollen Alle nicht, das der letzte Tag zu Ende geht.
Die Kinder malen ein letztes Mal zusammen.
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